Schneller Norden

Zum Abgrasen von Israels Norden hatten wir Nazareth als Basis auserkoren. Zwei volle Tage waren mehr als ausreichend. Überlieferungsgerecht haben wir in einer urigen Grotte übernachtet, ungefähr so wie Maria und Joseph, zu besichtigen in Nazareths Verkündigungskirche. Das fensterlose Leiden wird uns vielleicht mal angerechnet.

Am See Genezareth ging es mangels Bibelerziehung zügig vorwärts. Die Jesusorte entwickeln ihren Glanz so richtig nur im Kopfkino. Auch Eingeweihte lassen sich gern ablenken und filmen die Kois im Wartebereich. Obwohl, am Ort der Brot- und Fischvermehrung gilt das vielleicht nicht als Abschweifung.

Zur Abwechslung sind wir in die Berge, nach Safed. Geht doch, sympathische Kleinstadt. 
Und gleich noch weiter ans Mittelmeer, in die alte Hafenstadt Akko. 
Äh ja, erwartet hatten wir irgendein Flair, fanden stattdessen nachmittags im Wesentlichen verdreckte Schäbigkeit. Voller Touristen wird's wahrscheinlich bunt und quirlig. Na toll. 
Old Jaffa bei Tel Aviv hat uns später vollstens entschädigt. Dagegen war Akko ein toter, kleiner Fisch im Schlick. 

Am zweiten Tag waren wir kurz mal gucken in Haifa. Großstadt mit Sehenswürdigkeiten. 



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